STARKES SPIEL WIRD LEIDER NICHT BELOHNT

STARKES SPIEL WIRD LEIDER NICHT BELOHNT

Die Planegger Mannschaft erinnert sich nur ungern an den letztjährigen Saisonstart vor heimischem Publikum zurück. Eine glatte 0:3 Niederlage gegen Mitaufsteiger Waldgirmes und ein von Nervosität geprägtes Spiel gab es dort zu sehen. Auch das Hinspiel beim VC Neuwied weckt keine schöneren Erinnerungen – 0:3 und das in einer Rekordzeit von unter einer Stunde.

Als der Spielplan dann endlich fix war, war allen schnell klar, dass es dieses Jahr kaum einfacher wird.

Nach langer Anreise und schnellem, intensivem Warm-Up wurde pünktlich um 19.00 Uhr angepfiffen. Gleich zu Beginn war von Nervosität wenig zu spüren. Mit einer fulminanten 10:5 Führung zogen die Gäste davon und zwangen Neuwieds Trainer Dirk Groß zur ersten Auszeit. Doch auch diese sollte die Planeggerinnen vorerst nicht aus dem Konzept bringen. Mit starken Abwehraktionen und Druck im Aufschlag konnten sie bis auf 18:10 davonziehen. Aber dann begann das Team um Kapitän Diana Hübner zu wackeln. Es wurde knapper und knapper, bis letztendlich ein Annahmefehler den Satz zu Gunsten der Heimmannschaften entschied (24:26).

Satz 2 sollte dann nicht ganz so optimal starten. Im Hinterkopf immer noch die Gedanken, man hätte den ersten Satz gewinnen müssen, lies die ein oder andere Spielerin wackeln. Bei 1:5 griff Trainer Sven Lehmann direkt ein und forderte von den Mädels, den Reset-Knopf zu drücken. Beim Stand von 14:14 waren sie endlich wieder dran und der Satz komplett offen. Es wurde zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen, welches den Zuschauern ein durchweg spannendes Spiel bot. Aus einem 20:22 Rückstand drehten die Planeggerinnen eine 25:24-Führung. Aber wieder einmal sollte der Kampf nicht belohnt werden. Am Ende ist es erneut der VC Neuwied, der durch Nervenstärke und Abgeklärtheit den Sack zu macht. Ein Punkt war also schonmal verspielt worden.

Die Köpfe steckten die Mädels trotzdem nicht in den Sand und somit begann Satz 3 bis zum 7:7 ausgeglichen. Totgeglaubte Bälle rettete der TVP ins gegnerische Feld und sorgte dadurch für Überraschungen. Motiviert und angestachelt von den mitgereisten Fans konnten sie sich erneut eine Führung erspielen (21:19). Aber wie ein Fluch sollte auch dieser 2-Punkte Vorsprung nicht für den Satzgewinn reichen. Erneut waren es zwei unsichere Aktionen auf Seiten der Gäste, die der Heimmannschaft den Sieg bescherten.

Trotzdessen ist das Team mit der abgelieferten Leistung zufrieden.

Die Mannschaft aus Neuwied hat gezeigt, warum sie als eines der stärksten der Liga gehandelt werden. Die knappen Satzergebnisse beweisen aber wieder einmal, warum der TVP in Liga Zwei gehört!

MVP`s

Gold: #12 Sarah Kamarah

Silber:#10 Chantal Martin

Lange kann sich aber nicht ausgeruht werden. Bereits kommenden Donnerstag (3.10.) steht die nächste weite Auswärtsfahrt nach Grimma auf dem Programm.